Im Workshop setzen wir uns mit dem Phänomen «Zugehörigkeit» in seiner Vielschichtigkeit auseinander. Das Erleben sozialer und kollektiver Zugehörigkeit gehört zu den psychologischen Grundbedürfnissen. Es übt wesentlichen Einfluss auf individuelle Entwicklungswege aus.
Inhalt
Im Workshop setzen wir uns mit dem Phänomen «Zugehörigkeit» in seiner Vielschichtigkeit auseinander. Das Erleben sozialer und kollektiver Zugehörigkeit gehört zu den psychologischen Grundbedürfnissen. Es übt wesentlichen Einfluss auf individuelle Entwicklungswege aus. Gleichzeitig geht dieses Bedürfnis mit Spannungsfeldern einher: Zum einen verweist es darauf, dass individuelle und soziale Prozesse zusammenspielen, in gegenseitiger Abhängigkeit stehen. Zum andern stellt sich die Frage wie Mehrfachzugehörigkeit so gelebt werden kann, dass die Identitätsentwicklung gestärkt wird.
Ein bewusster Umgang mit diesen Spannungsfeldern ist sowohl in Bezug auf kunsttherapeutisches Arbeiten mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen wie auch in Bezug auf selbstreflexive Prozesse der Therapeut:innen von Bedeutung.
Ziele
Die Teilnehmenden
- sind mit dem Konzeptsozialer und kollektiver Zugehörigkeit vertraut.
- können im Rahmen ihrer therapeutischen Begleitung bewusster mit den Spannungsfeldern sozialer Zugehörigkeit umgeben.
Leitung

Alejandra García Bühler
Kunst- und Lehrtherapeutin, Mentorin
Georg Bühler-Garcia
lic. phil. Dozent Heilpädagogik
Anmeldeschluss
22. Mai 2026
Weiterbildungs-Stunden
4.5 h
Kosten
CHF 80.– für gpk-Mitglieder
CHF 120.– für Nicht-Mitglieder
Seminardatum
6. Juni 2026
Ort
IIPP Institutfür Integrale Pädagogik und Persönlichkeitsentwicklung, Freiburgstrasse 384, 3018 Bern
Mitbringen
Persönliches Schreibmaterial
Teilnehmerzahl
max. 12 Personen