In den meisten Lehrbüchern werden dem vegetativen Nerven-system zwei Handlungsmuster zugeschrieben: Anspannung und Entspannung. Dr. Stephen Porges räumt in seiner Polyvagal Theorie dem vegetativen Nervensystem noch ein drittes Re-aktionsmuster ein, indem er auf den Vagus-Nerv und dessen Funktion eingeht.
Inhalt
In den meisten Lehrbüchern werden dem vegetativen Nervensystem zwei Handlungsmuster zugeschrieben: Anspannung und Entspannung. Dr. Stephen Porges räumt in seiner Polyvagal Theorie dem vegetativen Nervensystem noch ein drittes Reaktionsmuster ein, indem er auf den Vagus-Nerv und dessen Funktion eingeht.
Unser Erleben ist stetig beeinflusst von unserem vegetativen Nervensystem. Indem wir lernen, dessen unterschiedliche Zustände wahrzunehmen und zu verstehen, entsteht die Möglichkeit zur Förderung von Regulation und Resilienz.
In der therapeutischen Arbeit begleiten wir oft Menschen, deren Nervensysteme von bedrohlichen oder unsicheren Zuständen geprägt sind. Als Therapeut:in kann ich lernen, diese Zustände übergeordnet zu erkennen und entsprechende Interventionen zu tätigen.
Die Weiterbildung beinhaltet tanztherapeutische Erfahrungen, die übungs- und erlebnisorientiert aufgebaut werden. Elemente der Improvisation ergänzen die Erfahrung. Die Polyvagal-Theorie wird theoretisch vermittelt und in die Praxiseingewebt sowie Ansätze und Übungen für mehr Resilienz nach Dr. Peter Levine.
Ziele
- Ein Grundverständnis der Polyvagal Theorie erlangen
- Tanztherapeutische Erfahrungen erleben: Aufbau vom übungszentrierten zum kreativen Erleben
- Regulierende Übungen für das ANS selbst erfahren und anwenden lernen
Referentin

Alexandra Silvana Gysel
ED Kunsttherapeutin Fachrichtung Bewegungs- und Tanztherapie
Somatic Experiencing Practitioner
Ausgebildete Tänzerin
Anmeldeschluss für Nicht-Mitglieder und Gönner
25. April 2026
Kosten
gpk-Mitglieder: kostenlos
Nicht-Mitglieder / Gönner: CHF 90.-
Seminardatum
2. Mai 2026
Ort
Hotel Olten, Olten