Impressionen vom Fachgruppentreffen zum
Thema "Landart" vom
Samstag, 16. Januar 2010!
Weitere Bilder und einen Bericht zu diesem
spannenden und stimmigen gestalterisch-kreativen
Wintertag zum Thema "Durchbruch" folgen!




Sektionsbericht der
Sektion Kunsttherapie 2009
Fachgruppentagung:
„Wir verweben Farben und Klänge, weil beides zum
Bildbereich der Seele gehört“, dies war die
Ankündigung der diesjährigen Fachtagung im
Januar. Eingeladen hat uns Ursula Gubler-Lanz in
ihren anregenden Räumen im Eisenwerk Frauenfeld.
Ich gebe hier nur einige Eindrücke vom Tag
wieder: Viele bekannte Gesichter, fast nur
Frauen, ein Mann ist mit dabei. Mit Hilfe von
Musikinstrumenten stellen wir uns vor, machen
gemeinsam Töne, benützen auch unsere Stimme. Wir
wählen Kunstkarten, solche die der Mutter und
dem Vater gefallen hätten. Daraus und aus dem
gemeinsamen Klangerlebnis verweben wir Elemente
zu einem eigenen Bild. Ursula führt uns mit
Herzblut durch den Morgen. Ihr Anliegen ist
spürbar, ihre Arbeitsweise ist lebendig und
vielfältig. Es folgt ein Mittagessen
in der Eisenbeiz und einige Mitteilungen aus dem
Verband. Die zweite Tageshälfte ist voller
Impulse, die auch im Atelier umgesetzt werden
können. Entsprechend zufrieden, angeregt oder
auch einfach müde sind wir beim Verlassen des
Eisenwerks.
Ursula, du hast uns einen bunten Strauss aus
deinem kunsttherapeutischen Repertoire
mitgegeben. Herzlichen Dank!
Gesamtsitzung der Sektionen:
Die Gesamtsitzung der Sektionen fand am Samstag 29.8.09
statt. Anwesend waren etwa 20 Mitglieder, die
Stimmung war wie immer gut, die kurze Pause
wurde für regen Austausch genutzt.
Am Nachmittag berichtete uns Christiane Reiser
von ihren spannenden Projekten mit dem Titel
„Ästhetisches Handeln im öffentlichen
Raum: initiieren, begleiten, vermitteln“.
Vorgestellt wurden zwei AIRTRAIN Projekte.
Ein Projekt fand 2007 in Basel an der
Nordtangente statt. Mit reichem Bildmaterial
veranschaulichte Christiane den Teilnehmerinnen,
was Kunst im Anbetracht eines Milliardenbaus wie
der Nordtangente leisten kann. Es wurde
eindrücklich dargestellt, was Künstler mit viel
Herzblut, grosser planerischer und praktischer
Arbeit in Anbetracht von Quartieren machen
können, die starken Veränderungen unterworfen
sind und in denen Menschen von verschiedener
Herkunft leben. Mich persönlich hat die offene
und spontane Entwicklung des Projekts in
Zusammenarbeit mit Quartierbewohnern, Kindern
und Künstlern angesprochen.
Ein weiteres Projekt, das vorgestellt wurde,
fand im Volksgarten Graz statt. Es offenbarte,
wie unterschiedlich sich ein ähnliches Projekt
in einem anderen Umfeld entwickeln kann und wie
dadurch neue Erfahrungen und neue Kunstformen
entstehen.
Ich fand den Vortrag interessant und sehr
anregend. Er weckte Lust zum eigenen Tun im
sozialen Umfeld.
Herzlichen Dank der Referentin und Künstlerin
Christiane Reiser!
Ester Münger
Steinegg 26
9042 Speicher
09.11.09
|